Station B: Barfuß-Weg

Nutzungsvorschläge:

  • Den Barfußweg kann sich jeder Benutzer individuell zusammenstellen, da die Holzkisten „mobil" sind.
  • Die Kinder selbst können als Vorbereitung gruppenweise die einzelnen Kisten mit verschiedenen Naturmaterialien wie Fichtenzapfen, Steine, Laub, Gras, Sand....... füllen und fühlen diese dabei schon mit den Händen.
  • Nach Auffüllen der Kisten können die Kinder den Barfußweg am besten in Partnerarbeit durchlaufen. Dabei bekommt das barfüßige Kind eine Augenbinde um und der Partner führt es an der Hand über Natursteine, Pflastersteine, Steinplatten mit versch. rauer Oberfläche, Holzbrettern mit unterschiedlicher Maserung, Rundhölzern und schließlich den Kisten mit Naturmaterialien (4 rechteckige Kisten und 3 geteilte, rechteckige Kisten).
    Das „blinde" Kind berichtet seinem Helfer, was es mit seinen Füßen fühlt, wie sich die Sachen anfühlen, danach: Rollentausch.
    Vorher können die Kisten noch vertauscht werden.
  • Variante: Ältere Kinder müssen sich die erspürten Dinge der Reihenfolge nach merken und dann aufschreiben oder aufzeichnen.

Hintergrundinformationen:

Die ursprüngliche Erfahrung des Barfußlaufens ist vielen Kindern heute im Turnschuhzeitalter fremd. Bei dieser Station tasten sich die Füße barfuß gehend vor und erproben das Gelände. Nervenbahnen verbinden die Fußsohlen mit allen Organen des ganzen Körpers und leiten die belebenden Wirkungen zu ihnen weiter. Zudem vermittelt jeder Wegabschnitt dem Barfußläufer vielfältige Sinneseindrücke: hart, weich, warm, kühl, glatt, rauh ...

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