Station R: Duft- und Tastwand

Nutzungsvorschläge:

Die 12 Holzkästen sind mit verschiedenen Tastmaterialien und ebenso mit stark riechenden Lebensmitteln in Flaschen gefüllt. Fehlendes Material kann selbst ergänzt werden.

  • Die Duft- und Tastwand kann gut in Partnerarbeit durchlaufen werden. Ein Kind mit verbundenen Augen greift jeweils in die Fühlkästen und ertastet, welcher Gegenstand sich darin befindet. Dann öffnet der Partner die darüber liegende Flasche und lässt den „Blinden" den Inhalt der Flasche erriechen. Dieser beschreibt, wie er den Geruch empfindet. Der sehende Partner kann jeweils die benannten Dinge schriftlich notieren.
  • Variante: Die Kinder durchlaufen diese Station jeweils in 2 Durchgängen, zuerst nur riechen und beim zweiten Mal nur tasten.
  • Variante: Die Holzkästen erhalten Nummern und die Kinder müssen nur den Inhalt von den festgelegten Zahlen ertasten bzw. erriechen.

Hintergrundinformationen:

Greifen und Riechen als wichtige Sinne zur Bestimmung von Gegenständen wieder neu entdecken ist Ziel dieser Station. Unsere Umwelt nehmen wir überwiegend und zuerst mit unserem Sehsinn wahr. Interessiert uns etwas, dann wollen wir es auch ergreifen, spüren und fühlen (weshalb in Ausstellungen meist „bitte nicht berühren" steht). Auch der Geruchssinn spielt eine bedeutende Rolle bei der Entscheidung, ob mir etwas gefällt, ob ich einen „riechen" kann oder nicht. Für viele Kinder ist es ein besonderes Erlebnis, nur den Tast- bzw. Geruchssinn einzusetzen und die erfahrene Wahrnehmung zu versprachlichen.

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