Station R: Geometrische Figuren und Zahlen

Nutzungsvorschläge:

  • Die Kinder ertasten zuerst mit offenen Augen die einzelnen geometrischen Figuren und bestimmen diese gemeinsam: Quadrat, Dreieck, Kreis und Rechteck ist den jüngeren Kindern bekannt. Eventuell ist Hilfestellung bei der Begriffsdefinition von Ellipse, Raute und Drachen nötig, wobei diese Figuren bei Vorschul- und Grundschulkindern auch ganz weggelassen werden können.
    Nun sagt ein Kind eine geometrische Figur und ein anderes Kind versucht diese „blind" zu finden, indem es die verschiedenen Figuren mit den Händen abtastet, bis es die genannte gefunden hat.
  • Die Kinder können die erfühlten Figuren auf ein Blatt zeichnen und dabei jeweils die besonderen Merkmale beachten: vom Konkreten zum Abstrakten, vom Dreidimensionalen zum Zweidimensionalen.
  • Weiterführung für ältere Kinder: Flächenberechnung der einzelnen Figuren
  • Die Zahlen 0 – 9 sind im Negativformat auf Holzplatten vorhanden.
    Ein Kind stellt einem „blinden" Kind eine Rechenaufgabe, gibt dabei aber nur die Rechenoperation vor. Ansonsten führt es das „blinde" Kind zu den zwei Zahlen, die dann von diesem erfühlt werden. Nach der vorgegeben Rechenoperation wird dann mit diesen beiden oder mehreren Zahlen gerechnet. Das Ergebnis kann auch erfühlt werden. Bei älteren Kindern können mehrstellige Zahlen für die Rechenaufgaben genutzt werden.

Hintergrundinformationen:

Mathematik zum Anfassen: Im handelnden Umgang mit den Figuren und Zahlen gewinnen Kinder eine erste Einsicht in neue Lerninhalte. Zum Verstehen ist das Fühlen und die zeichnerische Darstellung der Figuren bzw. Zahlen genauso wichtig wie die Versprachlichung. Als besonders lernwirksam erweist es sich, die verschiedenen Darstellungsebenen je nach Altersgruppe miteinander zu verknüpfen: handelnd, zeichnerisch, symbolisch, schriftlich als auch verbal.

Zurück