Station N: Gong

Nutzungsvorschläge:

  • Die Fähigkeit des Zuhörens lässt sich am Gong gut einüben:
    Ein Kind schlägt den Gong mit einem Schlägel (weißer Kopf) an, die anderen Kinder lauschen stehend und setzen sich leise hin, sobald sie den Ton nicht mehr hören.
  • Stärke und Rhythmus des Gongschlagens rufen entweder harmonische Klänge oder ein disharmonisches Scheppern hervor. Dies lässt sich leicht durch verschiedene Anschlagsarten demonstrieren:
    - vom Inneren des Gongs nach außen oder umgekehrt anschlagen;
    - nur außen im Kreis herum anschlagen;
    - einen Wirbel erzeugen: im Zentrum erst langsam und sanft und dann immer schneller und kräftiger anschlagen
  • für jüngere Kinder: Gong als Signal für bestimmte vorher festgelegte Bewegungen nutzen, z.B. einmal Schlagen bedeutet, dass alle sich setzen ...

Hintergrundinformationen:

Der Gong besteht aus einer handgetriebenen Metallplatte, die durch das Treiben ihre innere Spannung erhält. Die vom Gong ausgehenden Schwingungen werden als wohltuend und belebend auf der Haut empfunden und wirken tief auf die unterschiedlichen Körperregionen. Deshalb wird der Gong auch für Therapien eingesetzt. Auch hier können die Schallwellen bei einem klingenden Gong wieder von den Kindern erfühlt werden. (vgl. Richter 1998, S.20)

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