Station L: Liobaglocke

Nutzungsvorschläge:

  • An dieser Station können Töne für Kinder nicht nur hörbar, sondern auch spürbar gemacht werden: Die tiefen Töne der großen Klangrohre versetzen die umgebene Luft in Schwingungen, die auf der Haut fühlbar sind. Wer die Finger an ein tönendes, tiefes Klangrohr (G-f) legt (ohne es jedoch zu berühren), spürt die Vibration des Rohres.
  • Immer mehrere Kinder gleichzeitig können an diesem besonderen Klangerlebnis teilnehmen: Zuerst werden die Kinder alleine oder partnerweise auf die 6 Klangfelder verteilt und erhalten unbedingt die passenden Schlägel. (im Koffer vorhanden und mit Zahlen gekennzeichnet)
  • Dabei gilt: Je kürzer das Klangrohr, desto leichter der Schlägel! Die schweren Schlägel mit dem dunklen Kopf für Klangfeld 1-3, die leichten Filzschlägel mit dem hellen Kopf für Klangfeld 4-6 benutzen! Um einen guten Klang zu erhalten, müssen die Röhren möglichst in der Mitte angeschlagen werden.
  • Kinder, die jetzt nicht die Röhren schlagen, stellen sich in die Kreismitte und lassen die nun entstehenden Klänge, am besten mit geschlossenen Augen, auf sich wirken.
  • Mögliche Klangreisen: Die Kinder schlagen die Klangröhren vom tiefsten bis zum hellsten Ton an und umgekehrt. Der Ton wandert immer weiter, ohne dass eine Hörpause entsteht.
    oder: Ein Kind schlägt einen leichten Rhythmus auf seinem Klangfeld. Die anderen Kinder spielen das Echo auf ihren Röhren.
    oder: Es schlagen immer mehrere Kinder gleichzeitig ihre Röhren an. Es entsteht ein harmonischer Klangeindruck.
  • Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten für Improvisation und Zusammenspiel, so dass jedes Kind selbst Komponist seines Klangwerkes sein kann.

Hintergrundinformationen:

Die einzelnen Klangröhren, die zugleich auch Resonanzkörper sind, erzeugen Musik zum Hören und Fühlen.

Die Tonhöhe hängt von dem Durchmesser und der Länge der Röhren ab. Die Tonskala der 26 Metallröhren reicht über 5 Oktaven, vom tiefsten Ton G bis zum höchsten der Reihe g````.

Die einzelnen Klangrohre sind in der Mollpentatonik auf g angeordnet. Da keine Halbtonschritte vorhanden sind, erklingt jedes Zusammenspiel der Töne harmonisch.

Die 26 Klangröhren sind in 6 Klangfelder kreisförmig gruppiert:
Klangfeld 1: G , A
Klangfeld 2: c , d, f
Klangfeld 3: g , a , c`, d`, f`
Klangfeld 4: g`, a`, c``, d``, f``
Klangfeld 5: g``, a``, c```, d```, f````
Klangfeld 6: g```, a```, c````, d````, f````, g````

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