Station H: Partner-Schaukel

Nutzungsvorschläge:

  • Diese Schaukel ist bestens für die Partnerarbeit geeignet.
  • 2 Kinder sitzen auf den 2 Schaukeln (nur je 1 Kind pro Schaukel) und führen synchron Schaukelbewegungen aus. Dadurch gewinnen sie an Höhe.
  • 2 weitere Kinder können zu Beginn die Schaukelnden gleichmäßig anschubsen.
  • 1 Kind bewegt sich nicht bzw. eine Schaukel bleibt leer, das andere führt die Schaukelbewegung alleine durch.

Gewonnene Beobachtung: Beide gewinnen zwar langsam aber doch an Höhe.
Erkenntnis: Gemeinsam geht es leichter, gemeinsam sind wir stark!

  • Wird das gemeinsame/synchrone Schaukeln nicht berücksichtigt, hebt sich die Schaukelkraft teilweise gegenseitig auf.


Hintergrundinformationen:

Der Mensch unterliegt als Körper den physikalischen Massengesetzen. In der Schaukelbewegung kommen verschiedene, unsichtbar wirkende Kräfte zu einem harmonischen Ausgleich, in dem sich der menschliche Körper wohl fühlt. Auf das Schaukeln spricht der Mensch schon an, wenn er noch nicht geboren ist und erst sicher im Mutterleib heranwächst. Schaukeln erzeugt ein Wohlempfinden besonderer Art, das auch beim Säugling in der Wiege zu erkennen ist. (vgl. MEKU 1997, S.25)

Bei der vorhandenen Partnerschaukel handelt es sich um zwei Einzelschaukeln, die an einem Brett verankert sind. Durch dieses Brett sind die beiden Schaukeln miteinander verbunden und die Schaukelbewegungen werden dadurch übertragen. Die beiden Schaukelnden sind durch diese Verbundenheit gezwungen, ihre Schaukelbewegungen synchron auszuführen, da sonst insgesamt keine befriedigende Schaukelhöhe erreicht werden kann. Die Partner sind aufeinander angewiesen und zur Kooperation aufgefordert. Beide erkennen: „Gemeinsam können wir etwas bewegen!"

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