Station M: Resonanz-Wiege

Nutzungsvorschläge:

  • Ein Kind legt sich mit dem Bauch oder Rücken auf die Holzwiege und schließt, wenn möglich, die Augen. Ein weiteres Kind oder ein Erwachsener schlägt die große Klangröhre direkt unter der Wiege mit einem schweren Schlägel an und bringt die Wiege vorsichtig zum leichten Schaukeln. Die Resonanzwiege soll sich langsam über die klingende Röhre hin und her bewegen. Das darauf liegende Kind nimmt den entstandenen Ton nun mit seinem ganzen Körper wahr.
  • Gleichzeitig können noch weitere Kinder an den drei vorhandenen Klangfeldern Töne erzeugen, indem sie mit Filzschlägeln die liegenden Röhren anschlagen und die darüber hängenden Resonatoren schwingen lassen. Es entsteht genau wie bei der Liobaglocke immer ein harmonischer Zusammenklang, den das auf der Klangwiege liegende Kind als sehr angenehm empfindet.

Hintergrundinformationen:

Auf der Unterseite des Schaukelbretts sind fächerartig Resonatoren aus Holz angebracht. Immer wenn die Schaukel über die klingende Röhrenglocke gleitet, wird der Ton durch die Resonatoren verstärkt und die Schallwellen werden für die auf dem Brett liegende Person am ganzen Körper in Form eines leichten Kribbelns spürbar.

Die Tonhöhen der drei Klangfelder sind der Mollpentatonik auf d entnommen: g, d``, a`` / f`, c``, g`` / d`, a`, f``

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